| Mannschaftsfahrt D1 Jugend |
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| Geschrieben von D-Jugend | |
| Sonntag, 18. Juli 2010 | |
D1 verbrachte zwei ereignisreiche Tage in IlmenauBei hoch sommerlichen Temperaturen erlebten die Spieler der D1 ein abwechslungsreiches Wochenende in der Goethe- und Universitätsstadt Ilmenau im Thüringer Wald. Quartier bezog das Team nach einer etwas anstrengenden Anreise im idyllisch gelegenen Oehrenstock unweit von Ilmenau. Bei nachlassenden Temperaturen wurde der Freitagabend noch genutzt, um sich die 4,5 Stunden lange Anreise in Kleinbus bzw. PKW bei einer kleinen Wanderung auf den 861 Meter hoch gelegenen Ilmenauer Hausberg Kickelhahn aus den Beinen zu laufen. Dort angekommen, wurde man mit einem herrlichen Ausblick über den Thüringer Wald belohnt.
Am Samstag stand als erster Programmpunkt der Besuch des Schaubergwerkes „Volle Rose“ an. Neben einem Video, in dem die Geschichte des Bergbaus der Region erläutert wurde, und einer „atemberaubenden“ Fahrt mit der Feldbahn durch das Schortetal, war sicher die Einfuhr in den Talstollen der Höhepunkt des Vormittages. Ein erfahrener Bergmann stellte sehr anschaulich dar, wie an dieser Stelle in der Vergangenheit der Bergbau betrieben wurde. Wieder über Tage, nahm die Mannschaft den Feuerlöschteich in Besitz und verschaffte sich in der Mittagshitze eine willkommene Abkühlung.
Nach dem Mittagessen ging es auf die Rennschlittenbahn. Mit Wettkampfschlitten, die mit Rollen ausgestattet sind, wurde in der Kunststoffröhre um jede Zehntel Sekunde gekämpft. Dabei wusste das Team nicht nur mit schnellen Zeiten zu überzeugen, sondern bewies auch durchgehend Mut, da sich alle Jungs der rasanten Abfahrt stellten.
Danach war erneut eine Abkühlung fällig, im nahe gelegenen Freibad fand man diese und konnte u.a. die 73 Meter lange Wasserrutsche ausführlich testen.
Zum Abschluss am Sonntag stand ein Stück deutscher Geschichte auf dem Plan. Bei einer Führung durch die Bunkeranlage des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR konnte man viel über die Technik einer solchen Anlage und die damaligen Hintergründe des Baus erfahren.
Im Gegensatz zur Hinfahrt gestaltete sich die Rückfahrt streß- und staufrei, so dass die Mannschaft pünktlich wieder in Ostfildern eintraf und ausreichend Zeit verblieb um sich auf das WM Finale am Abend vorzubereiten.
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